Die andauernden Angriffe während des harten Winters 2025 / 2026 auf das ukrainische Kulturerbe sind Thema einer ganzen Reihe von Interviews. Vorstandsmitglieder des Ukraine Art Aid Center (UAAC) äußern sich darin zu den aktuellen Herausforderungen für Fachleute in der Ukraine, die Kulturinstitutionen l und Sammlungen zu schützen versuchen
Der russische Angriffskrieg hat das kulturelle Erbe der Ukraine schwer getroffen: Zahlreiche kulturelle Einrichtungen, historische Gebäude und Denkmäler wurden beschädigt oder zerstört. Um Sammlungen zu sichern und Kulturgüter vor weiteren Schäden zu schützen, unternehmen Fachleute im ganzen Land große Anstrengungen.
Vor diesem Hintergrund erläuterten Dr. Johannes Nathan, Vorsitzender des UAAC, und Prof. Dr. Kilian Heck, stellvertretender Vorsitzender, in mehreren Medienbeiträgen, wie Expertinnen und Experten im Bereich Kulturerbe in der Ukraine ihre Sammlungen unter Kriegsbedingungen zu sichern und zu erhalten versuchen – und welche Rolle internationale Unterstützung dabei spielt.
Zu den Beiträgen gehören unter anderem:
> NDR Kultur. Wie die Ukraine ihre Kunst vor Russen rettet
> SRF Kultur. Die ukrainische Kultur fällt der russischen Invasion zum Opfer
> rbb radio3. Wie das Ukraine Art Aid Center die Kulturarbeit der Ukraine unterstützt
> Monopol Magazin. Kulturgutschützer: „Die Situation ist schlimm im Moment“
Seit Beginn der groß angelegten Invasion im Jahr 2022 unterstützt das UAAC Museen, Archive, Bibliotheken und andere kulturelle Einrichtungen in der Ukraine durch die Lieferung dringend benötigter Materialien, technischer Ausrüstung sowie durch Projekte zur Sicherung von Sammlungen.
Wir danken den Redaktionen für ihr Interesse an diesem wichtigen Thema und dafür, dass sie die Perspektiven unserer ukrainischen Kolleginnen und Kollegen einem breiteren Publikum zugänglich machen.
Bildnachweis: Khrystyna Ahner, UAAC-Podiumsdiskussion beim Café Kyiv 2026, Berlin