Am 24. März 2026 wurde die Westukraine Ziel eines massiven Drohnenangriffs. In Lwiw – nur 70 km von der polnischen Grenze entfernt – kam es zu schweren Schäden. Es handelte sich um eine der größten Attacken auf die Stadt seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands.
>> Getroffen wurde auch das UNESCO-geschützte historische Stadtzentrum sowie die St.-Andreas-Kirche, ein herausragendes Bauwerk des 17. Jahrhunderts. Beschädigt wurden zudem das Zentrale Staatliche Historische Archiv der Ukraine in Lwiw, das bedeutende historische Dokumente aufbewahrt und digitalisiert sowie das Nationalmuseum-Memorial „Gefängnis in der Lonzkoho-Straße“.
Diese Angriffe richten sich nicht nur gegen die Infrastruktur – sie bedrohen ebenso Erinnerung, Geschichte und kulturelle Kontinuität. Derzeit kann keine Kultureinrichtung in der Ukraine vor dem Krieg als sicher gelten.
Das UAAC reagierte umgehend und lieferte Materialien zur Sicherung beschädigter Gebäude sowie zur Unterstützung der lokalen Teams. Parallel dazu werden landesweit Maßnahmen fortgesetzt, um Institutionen beim Schutz ihrer Sammlungen unter der anhaltender Bedrohung zu unterstützen. Wir sind mit der Ukraine und all jenen, die ihr kulturelles Erbe bewahren, solidarisch.
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Bildnachweis: Vira Orlovska.