Eröffnung der Banner-Ausstellung „Kulturgutschutz in der Ukraine“
16. Juni 2026
Marburg, Deutschland
Die Banner-Ausstellung „Kulturgutschutz in der Ukraine: Ukraine Art Aid Center (UAAC)“ in der Universitätsbibliothek Marburg informiert über die Arbeit des UAAC zum Schutz des ukrainischen Kulturerbes während des russischen Angriffskriegs.
Zur Eröffnung stellte Dr. Christian Bracht das vom UAAC geförderte Dokumentationsprojekt des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg zur historischen Architektur der Ukraine vor. Im anschließenden Vortrag sprach Prof. Dr. Matthias Müller über die Entstehung und Arbeit des UAAC sowie die Bedeutung der Ukraine für die europäische Kulturgeschichte.
Die Ausstellung wurde von der Universitätsbibliothek Marburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg präsentiert.
>> Mehr Informationen zur Ausstellung
© Matthias Müller, Bildarchiv Foto Marburg
Banner-Ausstellung des UAAC
2025–2026
Verschiedene Orte in Deutschland
Die Banner-Ausstellung des UAAC präsentiert Projekte und Maßnahmen zum Schutz des kulturellen Erbes in der Ukraine.
Bisherige Stationen der Ausstellung:
Wir danken allen Partnerinstitutionen für die Zusammenarbeit und die Möglichkeit, unsere Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen.
© Olaf Hamann
Workshop zur Holzarchitektur
“Sicherung historischer Holzarchitektur in Kriegszeiten – Dokumentation, Erhaltung und Vermittlung”
17.–24. April 2026
Kolbuszowa, Polen
Der Workshop „Safeguarding Historic Wooden Architecture in Times of War“, der vom UAAC administrativ unterstützt wurde, brachte Fachleute aus der Ukraine, Polen und Deutschland im >> Museum für Volkskultur in Kolbuszowa zusammen. Im Mittelpunkt standen Strategien zur Dokumentation, Restaurierung und Vermittlung historischer Holzarchitektur unter Kriegsbedingungen.
Weitere Themen waren digitale Dokumentationstechniken, handwerkliche Restaurierungsmaßnahmen, Zustandsanalysen sowie musealen Präsentationsformen.
Die Koordination lag bei Dr. Alexandra Lipińska und Dr. Katja Bernhardt. Der Workshop wurde gemeinsam mit dem >> Klymentiy-Scheptyzkyj-Museum für Volksarchitektur und ländliches Leben, dem >> Nationalen Institut für Polnisches Kulturerbe im Ausland POLONIKA sowie dem >> Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln organisiert. Unterstützt wurde das Projekt von der >> Ernst von Siemens Kunststiftung und der >>Woiwodschaft Podkarpackie.
© Dr. Katja Bernhardt, Wojciech Dragan, Vira Orlovska
Cooperation for Resilience
29.–30. März 2026
Lwiw, Ukraine
Die internationale Konferenz „Cooperation for Resilience“ brachte in Lwiw über 40 internationale Delegationen, Partnerorganisationen und mehrere Kulturminister:innen zusammen. Im Mittelpunkt standen Schutzmaßnahmen für das kulturelle Erbe der Ukraine, die internationale Koordination sowie der Ausbau nachhaltiger Netzwerke unter Kriegsbedingungen.
Das UAAC nahm gemeinsam mit Vertreter:innen des Auswärtigen Amts und weiteren Partnerorganisationen an dem Austausch teil. Diskutiert wurden unter anderem neue Kooperationen sowie die nächsten Entwicklungsschritte des >>Ukrainian Cultural Heritage Fund.
In einem begleitenden >>Interview betonte Johannes Nathan die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für den Schutz des kulturellen Erbes der Ukraine.
>>Offizielle Meldung des ukrainischen Kulturministeriums
© Ministerium für Kultur der Ukraine, Vira Orlovska
Café Kyiv 2026: Podiumsdiskussion
„Kulturgutschutz in der Ukraine – Notfälle, Bedarfe, Maßnahmen“
23. Februar 2026
Berlin, Deutschland
Im Rahmen des Café Kyiv diskutierten Vertreter:innen aus Kulturinstitutionen, Politik und Museumswesen über aktuelle Herausforderungen des Kulturgutschutzes in der Ukraine. Die Veranstaltung knüpfte an die internationale >>Konferenz „The Ukrainian Cultural Sector in Wartimes: Emergencies, Needs, Measures“ an, die 2025 in Kyjiw stattfand.
Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des Krieges auf den Kultursektor sowie die Rolle von Kultur und kulturellem Erbe für gesellschaftliche Resilienz und den Wiederaufbau der Ukraine.
An der Diskussion beteiligten sich Dr. Olena Balun, Vira Orlovska, Stefan Rössel und Dr. Hanna Rudyk. Moderiert wurde das Panel von Johannes Nathan.
© Khrystyna Ahner
UAAC-Neujahrsempfang 2026
18. Januar 2026
Berlin, Deutschland
Am 18. Januar fand der Neujahrsempfang des UAAC im Nicolaihaus in Berlin statt, unterstützt von der >> Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Partner:innen, Kolleg:innen und Freund:innen des UAAC kamen zusammen, um auf die vergangenen Jahre der gemeinsamen Arbeit zum Schutz des kulturellen Erbes in der Ukraine zurückzublicken.
Die Gäste besuchten die Banner-Ausstellung des UAAC und nutzten das Treffen, um sich auszutauschen. Zudem stellte das UAAC seine neue Website vor, die auch Einblicke in laufende Projekte und Aktivitäten bietet.
Wir danken allen Unterstützer:innen und Partnerinstitutionen für ihr Vertrauen und ihre kontinuierliche Zusammenarbeit.
© Jens Ahner
Konferenz der Deutschen Plattform für den Wiederaufbau der Ukraine
„Voices, Visions, Alliances: Joint Reconstruction of Ukraine“
16. Dezember 2025
Berlin, Deutschland
Das UAAC nahm an der Konferenz der Deutschen Plattform für den Wiederaufbau der Ukraine >>Voices, Visions, Alliances: Joint Reconstruction of Ukraine in Berlin teil.
Die Veranstaltung brachte Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, internationalen Finanzinstitutionen und Partnerorganisationen zusammen. Diskutiert wurden aktuelle Entwicklungen, gemeinsame Projekte und neue Kooperationsmöglichkeiten mit Blick auf den Wiederaufbau der Ukraine.
© GIZ / Anne Schönharting / OSTKREUZ
Ausstellung „Gemalte Gebete“
20. November 2025 – 20. April 2026
Köln, Deutschland
Die Ausstellung „Gemalte Gebete“ an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln präsentierte ein vom UAAC unterstütztes Projekt zur Sicherung jüdischen Kulturerbes in der Ukraine. Im Mittelpunkt standen historische Wandmalereien in Synagogen der ukrainischen Bukowyna.
Gezeigt wurden unter anderem Dokumentationen der Synagogen „Beit Tfila Benjamin“ und „Groise Shil“ in Tscherniwzi. Im Rahmen des Projekts wurden die gefährdeten Wandmalereien mittels 3D-Laserscanning digital erfasst, um sie langfristig für Forschung und Restaurierung zu sichern.
Das Projekt wurde vom >>Museum für die Geschichte und Kultur der bukowinischen Juden in Czernowitz gemeinsam mit >>Skeiron LLC umgesetzt.
© Mykola Kushnir
Vortrag „Kulturgutrettung in der Ukraine“
22. Mai 2025
Kulturforum Berlin, Deutschland
Prof. Dr. Kilian Heck, stellvertretender Vorsitzender des UAAC, sprach im Kulturforum Berlin über den Schutz und die Rettung von Kulturgütern in der Ukraine unter Kriegsbedingungen.
Die Veranstaltung war Teil der Reihe >>Kunst und Kultur in Zeiten des Krieges: Die Ukraine im Fokus, die begleitend zur Ausstellung „Von Odesa nach Berlin. Europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts“ stattfand.
In seinem Vortrag thematisierte Kilian Heck die Herausforderungen des Kulturgutschutzes in der Ukraine und stellte internationale Unterstützungsmaßnahmen, Netzwerke und konkrete Hilfsprojekte zum Erhalt gefährdeter Sammlungen und historischer Orte vor.
Die Veranstaltungsreihe wurde von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.
© Johannes Nathan
Internationale Konferenz in Kyjiw
„The Ukrainian Cultural Sector in Wartimes: Emergencies – Needs – Measures“
10.–11. April 2025
Kyjiw, Ukraine
Im April 2025 organisierte das UAAC gemeinsam mit dem Goethe-Institut Ukraine und ALIPH eine internationale Konferenz in Kyjiw mit 63 Expert:innen aus dem ukrainischen Kultursektors Ziel war es, die dringendsten Bedarfe von Museen, Archiven, Bibliotheken, Theatern und Denkmalpflegeeinrichtungen unter Kriegsbedingungen zu analysieren.
Die Konferenz diente zur Vorbereitung der Ukraine Recovery Conference 2025 in Rom. Vertreter:innen ukrainischer und internationaler Institutionen diskutierten konkrete Maßnahmen zum Schutz kulturellen Erbes sowie die Rolle von Kultur im Wiederaufbauprozess.
Konferenzbericht herunterladen:
Hinweis: Die Statements und Empfehlungen sind das Ergebnis der Beratungen in den Arbeitsgruppen der teilnehmenden Vertreterinnen und Vertreter des ukrainischen Kultursektors. Sie stellen nicht automatisch Positionen der organisierenden Institutionen dar.
© Valentyna Naumenko
das kulturelle Erbe der Ukraine zu schützen, zu sichern und zu erhalten.
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