Kulturelle Einrichtungen spielen eine zentrale Rolle für die gesellschaftliche Resilienz – sie bewahren Erinnerung, Identität und Zusammenhalt. Auch in den dunkelsten Zeiten setzen sie diese Arbeit fort.
Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Ausstellung „Through the Darkness. The Light of Memory“, die das Skeiron-Team am 9. Januar im Kyjiwer Kriegsmuseum eröffnete. In der Nacht zuvor war Kyjiw massiv angegriffen worden; große Teile der Stadt waren ohne Strom und Heizung. Dennoch konnte die Eröffnung dank eines vom UAAC bereitgestellten mobilen Stromsystems wie geplant stattfinden. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung des Auswärtigen Amts.
Die Ausstellung ist den Kriegsverbrechen des russischen Aggressors während der Besatzung der Region Charkiw gewidmet. Sie nutzt unter anderem zwei Projektoren, zwei Touchscreens, VR-Brillen, einen Film sowie ein gedrucktes 3D-Modell – all dies konnte trotz der schwierigen Umstände betrieben werden.
Die gut besuchte Eröffnung zeigt eindrucksvoll, wie engagiert und professionell die ukrainische Kulturszene auch unter extremen Bedingungen weiterarbeitet.
Bildnachweis: Pavlo Matoga, Roman Pupenko